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#1 von Coin ( Gast ) , 14.06.2017 11:11

Bitcoin: 250.000 US- Dollar in 2020 bei Trendfortsetzung?!

(DailyFX.de) –BitGO Software- Ingenieur Jameson Lopp schätzt den Wert des Bitcoins auf rund 250.000 US- Dollar bis zum Ende des Jahres 2020. Bedingung dabei ist die Fortsetzung des siebenjährigen Trends. Dabei berechnet er den Trend auf Basis der Tageswertveränderung mit Ausnahme von 2014. In den vergangenen drei Jahren hat sich der Preis des Bitcoins exponentiell erhöht und stieg um 0,009, 0,22 und 0,.66 Prozent im Jahr 2015, 2016 sowie 2017 auf täglicher Basis an. Um im Jahr 2020 den geschätzten Wert von 250.000 US- Dollar zu erreichen, müsste eine Steigerung von rund 0,66 Prozent am Tag verzeichnet werden. Lopp ist nicht der einzige der eine exponentielle Wertsteigerung erwartet. Solch derartige Mondprognosen von 500.000 US- Dollar bis sogar einer Millionen US- Dollar machen schon länger die Runde. Schätzungen solcher Art scheinen auf dem ersten Blick maßlos übertrieben. Jedoch entspricht zumindest Lopp’s eine ledigliche Trendfortsetzung des Kurses, welche als nicht ganz unwahrscheinlich gilt. Die Vorstellung, dass der Bitcoin eines Tages jenes Niveau erreichen kann, stößt bei vielen Anlegern verständlicherweise auf Kopfschütteln. Doch ein Blick in die Vergangenheit offeriert das mächtige Potential und den tatsächlichen Trend.

Dennoch befindet sich der Bitcoin aktuell in einer Schwächephase. Skalierungsdebatten rauben sprichwörtlich Sauerstoff um befreit aufzutreten und zu gedeihen. Die Überhitzungserscheinen vom vergangenen Tag zeigten ihre Wirkung. Ein regelrechter Kurssturz von knapp 600 US- Dollar musste der Bitcoin gestern verkraften. Doch erneut kann der Kurs Unterstützung bei 2.400 US- Dollar finden. Eine Fortsetzung des Trends scheint auch hier wahrscheinlich, um einen erneuten Angriff auf 3.000 US- Dollar zu wagen. Widerstand dürfte m.E. erneut spätestens an dem jüngsten Allzeithoch von 2.980 US- Dollar warten.

Quelle: www.dailyfx.com

Was in den USA bislang nicht klappte, will nun die Crypto Fund AG in der Schweiz schaffen: einen Investmentfonds, der Anlegergelder in Kryptowährungen steckt.

Das Schweizer Unternehmen Crypto Fund AG will bis Ende des Jahres einen Indexfonds auf den Markt bringen, der in fünf verschiedene Kryptowährungen investiert. Bitcoin und Ether sollen dabei jeweils 35 Prozent des Portfolios einnehmen, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Ebenfalls sollen Ripple und Litecoin an Bord sein, eine fünfte Währung ist noch offen. Derzeit liefen noch Verhandlungen mit der künftigen Depotbank in der Schweiz, mit der dortigen Finanzaufsicht Finma sei man laut Pressemitteilung auch im Gespräch. Der Fonds soll allerdings nur professionellen Investoren offenstehen, also Banken, Pensionskassen oder Versicherungen. Das senkt die regulatorischen Hürden. Dass man auch den Hype reitet, daraus macht CEO Jan Brzezek offenbar keinen Hehl: "Die Aufmerksamkeit und Schlagzeilen zu den Kryptowährungen waren der Grund, weshalb wir mit unserem Projekt bereits jetzt die Öffentlichkeit suchten“, sagte er der Zeitung. Die gekauften Kryptowährungen sollen dabei von der Depotbank aufbewahrt werden. 20 Millionen Franken seien bereits von Investoren zugesagt, ein Volumen von 100 Millionen Schweizer Franken (aktuell rund 92 Millionen Euro) strebe man in den ersten zwölf Monaten an. Zum Vergleich: Die Marktkapitalisierung der vier schon ins Auge gefassten Währungen liegt zur Stunde bei 82 Milliarden Euro.

Absage für Winklevoss-Zwillinge

In den USA waren die Versuche, einen solchen Fonds an den Start zu bekommen, bislang nicht erfolgreich: Die US-Börsenaufsicht SEC hatte dem ersten Indexfonds eine Absage erteilt, der Anlegern Investitionen in das Kryptogeld an der Börse ermöglicht hätte. Das Finanzprodukt sei wegen der mangelnden Regulierung des Bitcoin-Handels zu anfällig für Manipulationen und Betrügereien, begründete die Behörde. Die SEC-Entscheidung ist vor allem für die Zwillinge Tyler und Cameron Winklevoss eine herbe Schlappe, die hinter dem geplanten Investmentfonds stehen und seit drei Jahren versuchten, die Aufseher zu überzeugen. Noch besteht aber Hoffnung für die Brüder: Wie die SEC im April mitteilte, gab sie dem Antrag des Börsenbetreibers Bats auf nochmalige Prüfung statt.

Shut up and take my Ether

Allerdings wartet das ökonomische Paralleluniversum Kryptogeld auch nicht darauf, bis sich der klassische Kapitalmarkt zur Party gesellen mag: Mit den sogenannten Initial Coin Offerings, kurz ICO, etabliert sich immer mehr eine eigene unregulierte Investmentform. Potente Investoren stecken dabei vor allem ihr Kryptogeld in neue Projekte. Grob gesagt handelt es sich um Crowdfundings, bei der die Projektmacher eine neue Währung zum Vorverkauf ausgeben und mit den Einnahmen ihre Entwicklungsarbeit finanzieren. Die Kryptogeldplattform Ethereum bietet dafür sogar einen eigenen Standard namens ERC20, mit dem sich solche Währungstokens innerhalb eines Smart Contracts auf der Ethereum-Blockchain umsetzen lassen. Je nach Projekt kann so ein Token dann als eine Art Anteilsschein mit Stimmberechtigung dienen oder auch als Zahlungsmittel innerhalb des geplanten Dienstes.

Mit dem Spekulationsobjekt spekulieren?

Nachdem im vergangenen Jahr noch die millionenschwere Investmentgesellschaft The Dao Schiffbruch erlitt, häufen sich in diesem Jahr bislang eher die ICO-Rekordmeldungen: Vor zwei Wochen verkaufte zum Beispiel Ex-Mozilla-Chef Brendan Eich Basic Attention Tokens, die die Basis für einen neuen Marktplatz für Onlinewerbung schaffen sollen – in weniger als 30 Sekunden hatte er Ether im Wert von 35 Millionen US-Dollar zusammen. Erst am Montag wiederum sorgte das Startup Bancor für mit einem neuen Rekord für Furore, umgerechnet wurden über 150 Millionen US-Dollar eingesackt. Die Nachfrage war offenbar so groß, dass das Ethereum-Netzwerk bei der Verarbeitung von Transaktionen ins Stocken geriet. Wird da auf Basis von Kryptogeld, das mancher Kritiker schon als pures Spekulationsobjekt sieht, gleich die nächste Megablase im Stile des "Neuen Marktes“ der späten Neunziger Jahre aufgepustet? Ethereum-Vordenker Vitalik Buterin lehnte jedenfalls erst kürzlich via Twitter Maßnahmen gegen dieses wilde Treiben ab: "Es gibt unglücklicherweise kein 'Heilmittel' gegen Blasen, außer ihnen ihren Lauf zu lassen, bis sie platzen.“

Quelle: www.heise.de


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